konkret verschoben

Die Planung der Gartenbahn geht neben der Erprobung von Modellbahnsteuerungssoftware weiter. Begonnen werden soll im Garten mit dem Bau einer Abstellanlage. Die Abstellanlage soll in einer Holzkiste wettergeschützt und überbaubar untergebracht werden. Sie soll möglichst viele Fahrzeuge bei gegebenen Raummaßen aufnehmen und kostengünstig erstellt werden.

In Planung ist nun eine Holzkiste aus Dachlattenrahmen mit Rauhspundbeplankung, die zum Schutz vor Feuchtigkeit aus dem Boden auf einzeln sitzende Pflastersteine gesetzt wird. Erste Gleisplanideen bestanden schon länger, heute wurde es konkreter.

Der LGB-Gleisplan für die Abstellanlage in der Holzkiste
Der LGB-Gleisplan für die Abstellanlage in der Holzkiste

Der umrahmte Bereich markiert die zukünftige Kiste. Zur Kosteneinsparung sollen alle Abstellgleise ab dem Ende des letzten Gleisbogens aus Alu-Winkelprofilen erstellt werden (Daher auch die Maßangaben in Gleisrichtung).

Für den Bau der Anlage an sich zeichnet sich indes weiterer Verzug an. In letzter Zeit fehlt vor allem Zeit für die großen Aktionen im Garten und schon kommt die Winterzwangspause mit großen Schritten näher.

Das Spiel beginnt

Das Spiel beginnt

 

Die Rückmeldung läuft. Jetzt kommt die Software ins Spiel. Zunächst sollen Versuche mit Railroad & Co sowie WinDigipet gemacht werden. In beiden Programmen ist bereits der Gleisplan erstellt, teilweise schon die Rückmeldung erfasst. Für die Einrichtung des Automatikbetriebes müssen zunächst die starken Anfahr- und Bremsverzögerungen der Lokdecoder gelöscht werden, dann kann „eingemessen“ werden.

 

Schwerpunktmäßig geht es um folgende Funktionsprüfungen:

-         Realitätsnähe (z.B. Umstellbarkeit besetzter Weichen/Darstellung des Gleisbildes)

-         Rückmeldungsfunktionen (bei Gartenbahnen wichtig: Weichenendlage)

-         Basis des automatischen Betriebes (Genauigkeit, Bedienfreundlichkeit)

 Erste Darstellungen in den Programmen will ich nicht vorenthalten:

Erste Gleisplandarstellung ohne Regalbahnhof

Railroad&Co: Erste Gleisplandarstellung ohne Regalbahnhof Win-Digipet bei der Rückmeldekontaktbearbeitung

Der Gleisplan in WinDigipet wurde gleich mit dem neu errichteten Regalgleisabschnitt erstellt

Der Gleisplan in WinDigipet wurde gleich mit dem neu errichteten Regalgleisabschnitt erstellt

Kommunikationsverbesserung

Endlich ist es soweit: Die Anlage kommuniziert den Besetzungszustand aller zwölf überwachten Gleisabschnitte zuverlässig an die Digitalzentrale und damit an den PC. Nach Fertigstellung des Umsetzbausteins, der mithilfe einiger Relais aus dem 22V-Ausgang der Gleisbesetztmelder von TAMS jeweils potentialfreie Schalter macht konnten am vergangenen Wochenende erstmals mehr als vier Bewegungen am PC verfolgt werden. Aus Sicht der Betriebssicherheit gibt es nun nur noch drei kritische Fakten vor dem Automatikbetrieb:

-         Die Gleisisolierungen garantieren keine Profilfreiheit bei Nichtbesetzung eines Abschnitts

-         Die gemeinsam isolierte Gleisgruppe 12/5 ist als dreizehntes Gleis nicht in die Überwachung eingebunden

-         Die neuen Gleisanlagen im Regal mit insgesamt vier Weichen sind als nur ein einziger Abschnitt zusammen isoliert

Alle drei Punkte werden jedoch bestehen bleiben, ihre Anpassung würde erheblichen Aufwand mit sich bringen und im Übrigen die bereits geringen Nutzlängen der Gleise noch weiter einschränken.

 Im Bild sind rechts die drei Rückmeldebausteine (GBM-1 von TAMS) in den weißen Kisten verstaut, links ist der Umsetzbaustein als „Black Box“ zu sehen. Technisch sind hier bereits die Kapazitäten für einen vierten Gleisbelegtmelder mit vier Anschlüssen gegeben.

 

Schreibtischunterseite: Die montierten GBM-1-Gleisbesetztmelder und die Umwandlungsbox für die Rückmelder

Schreibtischunterseite: Die montierten GBM-1-Gleisbesetztmelder und die Umwandlungsbox für die Rückmelder

So sieht der Inhalt der Kiste aus. Vielleicht ein wenig unübersichtlich, aber technisch immer das Gleiche.

16 Relais setzen die Info vom Gleisbesetztmelder in einen Schaltzustand um

16 Relais setzen die Info vom Gleisbesetztmelder in einen Schaltzustand um

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Maximale Punktzahl

Heute tippe ich drei Zeilen als sehr zufriedener Massoth-Kunde. Nachdem ich kürzlich über den Absturz meiner Zentrale Dimax 800Z und der anschließenden Reklamation bei Massoth berichtet habe folgte eine überaus problemlose Reparatur.

In schnellem eMail-Kontakt erfuhr ich den Grund des Ausfalls, schickte das Gerät dementsprechend ein und erhielt es nach nur einer Woche instandgesetzt zurück. Mit kleinem Bonus als Wiedergutmachung.

Sehr gut, Fa. Massoth!

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Bogen geschlagen – Technik versagt

Es könnte so ein schöner Blogbeitrag sein, heute Abend.

Leider aber hat man nicht immer Glück und so gibt es heute eine gute und eine schlechte Nachricht.

Die Gute zunächst:

Das Regal ist nun fest an den Tisch angebunden. In der vergangenen Woche konnte das noch fehlende Verbindungselement aus Holz, welches den Tisch mit dem Regal verbindet, in Betrieb genommen werden. Vorsichtig habe ich zunächst den verklebten Schotter an der Verbindungsstelle (Aquariumkies) aufgebrochen und dann die umlaufende Schreibtischkante entsprechend dem Lichtraumprofil der Fahrzeuge zurechtgeschnitzt (abgeflacht). Damit konnten die Gleise erstmals genau angezeichnet werden und anschließend mit dem Dremel auf die notwendige Länge gekürzt werden. Das Abendprogramm bildete nach Gleismontage dann das Zurechtsägen der zwei Regalbretter, um eine aus zwei geraden Abschnitten gebildete Kurve zusammenzubauen. Schnell waren die Bretter verbunden und an Regal und Tisch geschraubt. Fertig.

Nun die schlechte Nachricht:

Heute ging es dann mit dem Verschrauben der Gleise weiter. Zunächst wollte ich darauf verzichten, stellte aber nach kurzem Testen fest, dass das Gleismaterial aus den langen Jahren im Garten zu sehr oxydiert ist und keinen ausreichenden Kontakt bietet. Hier hat das LGB-Gleissystem echte Schwächen – zumindest was die Messinggleisvariante angeht. Einige mir inzwischen auf den Tisch gekommene Massoth-Gleisverbinder haben mich daher technisch sofort überzeugt, schrecken mit dem Preis hingegen ordentlich ab. Nun, Löcher mit Gewinde in den Schienenprofilen waren weitgehend vorhanden und die bereits beschriebene Kabel-Schrauben-Verbindung bald realisiert. Alle Gleise waren also verbunden und der Testbetrieb konnte beginnen.

Die Ergebnisse waren erwartungsgemäß gut, der Trecker (Tm 2/2 Nr. 25 der RhB) schnurrte bei erster Fahrstufe vorsichtig über die Gleise. Dann geschah Folgendes: Auf einer Weiche gab es einen Ruck in der Fahrt, der Trecker wackelte, dann knackte es und schon war alles aus. Plötzlich fehlte das nervige Digitalkriselgerausch, dass meine Stereo-Anlage leider immer wiedergibt (warum auch immer), das Licht aller Fahrzeuge war aus, das Display der Zentrale dunkel und  – und da wurde es mir komisch – der Versorgungstrafo war aus. Normalerweise spricht bei einem Kurzschluss am Gleis – von dem ich hier ausgehe – die Automatik der Zentrale an, zählt 0,4 Sekunden (Voreinstellung) und schaltet dann den Fahrstrom ab. Heute hatte diese Funktion offensichtlich frei. Stattdessen reagierte die Sicherung des Versorgungstrafos und schaltete alles ab. Ich wunderte mich, schob den Trecker vom Weichenherz, schaute noch mal nach einer eventuellen Entgleisung, stellte nichts fest und legte daraufhin den Schalter des Trafos wieder um. Klick. Der kam mir sofort wieder entgegen. Der Trafo sprang an und die Sicherung löste sofort wiedr aus. Eine kurze Testreihe folgte: Zunächst trennte ich die Anlage (Gleisanschluss) von der Zentrale in der Annahme, es läge doch noch ein Kurzschluss darin vor. Klick. Der Schalter kam wieder zurück. Jetzt trennte ich alle Verbindungen von und zur Zentrale bis auf die Stromversorgung vom Trafo. Klick. Die Sicherung sprach abermals an. Nach einer halben Stunde abkühlen das gleiche Bild. Es ist zum Mäuse melken.

So kam es nun, dass das Projektziel „Adapterschaltung GBM-1 > Massoth-Rückmelder 8170001″, welches eigentlich noch für heute angedacht war nicht erreicht wurde.  Stattdessen hat Herr Ting eine Mail erhalten und ich hoffe auf baldige Rückmeldung und Anweisungen zur Reparatur. Sehr ärgerlich!

Das Bild bei knalliger Mittagssonne entstand bereits nach dem Störungseintritt.

Zwei einfache Bretter bilden die Brücke

Zwei einfache Bretter bilden die Brücke

gibt’s nur bei der Modellbahn: „Probeverlegen“

Der Gleisbestand wächst, und so konnten bei schönem Wetter erste „Probelegungen“ erfolgen, um die zu erwartende Dimension der Anlage im Garten besser abschätzen zu können. Ich habe mich dabei auf die beiden im ersten und zweiten Projektteil anzugehenden Punkte „Tümpel“ und „Fußweg“ sowie deren Verbindung beschränkt. Dennoch wird auch dabei schon das Ausmaß der zukünftigen Strecke erkennbar. Die Bögen werden vornehmlich im R5, in einigen Bereichen auch mit R3 geführt. Die Gerade zwischen Fußweg und Tümpel kann mit 5,4m Länge schon einen ordentlichen Zug aufnehmen. Ich konnte das Gleismaterial mit einem gewissen Lächeln wieder verpacken – das wird großartig!

LGB im Garten - Probeverlegung am Tümpel

LGB im Garten - Probeverlegung am Tümpel

 

LGB im Garten Probeverlegung am Fußweg

LGB im Garten Probeverlegung am Fußweg

andere würden es Regalach nennen

 

 Das Regal steht! Zwar müssen die Böden zwecks Lackierung noch einmal herausgenommen werden, aber zwischenzeitlich bietet sich bereits die Möglichkeit zur probeweisen Gleisverlegung. Nun ist endlich klar, welche Anlagen dieser Bereich erhalten wird. Eine kleine Umlaufmöglichkeit sowie drei Abstellgleise werden eingerichtet. Alle recht kurz, aber zusammen deutlich mehr als auf dem bisher an den Schreibtisch anschließenden Regal. Somit ergibt sich folgender Lageplan: 

 Erweiterter Gleisplan mit Regal

In der Probeverlegung kann man auch den noch in Angriff zu nehmenden Anschluss an den Schreibtisch erkennen. Dem Regal wird in nach den Lackierarbeiten noch ein weiterer Boden direkt über der Bahn-Ebene hinzugefügt, sodass voraussichtlich nur die vorn stehenden Fahrzeuge zu sehen sein werden. Der Boden unter der Bahnebene ist als weitere Eisenbahnabstellfläche nutzbar.

 Regal mit Bahn 

Übergangsbereich Tisch-Regal

 Nun müssen die Gleise noch gereinigt, verschraubt und angeschlossen werden. Eine Ausrüstung mit elektrischen Weichenantrieben könnte mit vorhandenem LGB-Material hergestellt werden. Gleisfreimeldung ist nicht vorgesehen.

 

Erweiterter Gleisplan mit Regal

erste Fahrt

Nach dem Umzug ist die Schreibtischbahn nun endlich wieder in Betrieb. Die getrennten Kabelverbindungen zwischen den Tischsegmenten sind wiederhergestellt, lose Gleise wieder verlegt und gelöste Schienenverbindungen wieder verschraubt. Selbst der aufgebrochene Schotter an der Trennstelle ist ersetzt und gibt nun die Optik einer Nachstopfung wieder.
Nachdem nun auch weitere Rückmelder von Massoth eingetroffen sind gilt es in den nächsten Tagen eine Gleisfreimeldung (im Modellbahnsprachgebrauchals Belegtmeldung bezeichnet) herzurichten, mit der 12 von 13 vorhandenen Gleisabschnitten überwacht werden.
Was dazu für Schaltungen notwendig sind wird im nächsten Beitrsg zu lesen sein.

die Möbelbahn

…ist der bald passendere Begriff für meine Schreibtischbahn. Das kleine Testgelände für meine LGB und vornehmlich die Digitalisierung bzw. das Digitalsystem von Massoth wurde in der alten Wohnung durch ein einfaches Brett mit Gleisen darauf um eine Abstellfläche erweitert. In der neuen Wohnung stehen die Tische anders und aus der Vergangenheit ist mir bewusst, dass der Abstellplatz im Regal stets etwas knapp war. Es wird also Zeit, sich um eine neue Abstellanlage in neuen Möbeln Gedanken zu machen.

Anordnung der Gleise und Weichen im Bücherregal

Anordnung der Gleise und Weichen im Bücherregal

Auch dazu bin ich in den letzten Tagen endlich gekommen und so befindet sich ein geeignetes Bücherregal (was noch viel dringender notwendig ist) im Aufbau. Mit von der Partie: eine Regalebene auf Tischniveau mit Platz für zwei parallel verlaufende Gleise. Zur Sicherheit ist auch eine Ebene tiefer noch einmal das gleiche Höhenmaß vorgesehen – zur manuellen Abstellung weiterer Fahrzeuge.

Aus der nun demontierten Gartenbahn in der Heimat wird in Kürze auch das erforderliche Gleismaterial herangeschafft, sodass schon bald die ersten Fahrzeuge dort abgestellt werden können. Nur so ist nämlich der Vorteil des Schreibtisches wirklich nutzbar: Wenn kein Betrieb herrscht, kommen die Plexiglasplatten auf den Tisch. Derzeit ist dies nur mit Räumaktionen möglich, da die Fahrzeuge sonst im Wege stehen.

kein Vermesser

endlich ein Beitrag? richtig, es passiert wieder was beim Thema Eisenbahn und LGB. Ich habe mich als Vermesser versucht und den Garten zu Papier gebracht, um sogleich einen Gleisplan einzufügen. Damit sind die Grundsteine für weitere Planungen gelegt. Wie die Strecke samt Bahnhöfen aussehen soll will ich daher auch gern darstellen, leider würde jedoch eine normale Bildgrafik den Rahmen sprengen und so werde ich mich auf einen schematischen Übersichtsplan beschränken:

Schematischer Übersichtsplan der geplanten Gartenbahn

Schematischer Übersichtsplan der geplanten Gartenbahn

Anders als bisher vorgesehen wurde das Layout nun nur mit LGB-Gleismaterial geplant. Wert wurde allerdings auf die Verwendung der neuen R5-Weichen in Zugstraßengleisen gelegt. Ebenso wurde die Nutzlänge der Gleise auf >5m geplant, sodass sich auch bald halbwegs erwachsene RhB-Züge fahren lassen.

 

Der nicht unerhebliche Materialaufwand wurde nun in vier Baustufen eingeteilt und soll ab Herbst aufgebaut werden. Die erste Baustufe bildet dabei der Betriebsbahnhof mit der Abstellanlage. Zu beachten ist ja immerhin, dass neben dem gesamten Gleismaterial auch die nötige Sicherungstechnik angeschafft werden muss. Will heißen: Gleisbesetztmelder, Weichenantriebe, Rückmeldemodule usw. Soweit zu den Aktivitäten außerhalb der trockenen vier Wände.

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