Nächster Schritt für die Einsatzbereitschaft der kleinen Großbahn war dann
die Verkabelung der Schienen. Schienen verkabeln? – Ja. Denn die Anlage
wird in insgesamt 14 einzelne „Stromkreise“ aufgeteilt. Das ganze Verfahren
hat folgenden Hintergrund: Die Steuerung, welche eines Tages diese Anlage
beherrschen soll, möchte ich mögichst realitätsnah gestalten. Und aus
diesem Grund ist es erforderlich, dass jeder Gleisabschnitt wie bei der
echten Eisenbahn einzeln „isoliert“ wird. Gleisfreimeldeanlagen, die im
Modellbahnbereich als Gleisbesetztmelder bezeichnet werden zeigen dann die
Besetzung eines jeden Abschnittes durch ein Fahrzeug an und geben der Technik damit wichtige
Rückmeldungen über die Fahrzeugbewegungen im Bahnhof. So mussten also viele
Gleisverbinder durch die klobigen Isolierverbinder ersetzt werden. Aus
folgendem Gleisplan wird ersichtlich, wie die Isolierungen angeordnet sind.
Jeder Gleisabschnitt benötigt dann natürlich auch seine eigene
Stromeinspeisung. Dabei habe ich mich der bewährten Schienenverschraubung
bedient, wie sie auf meiner Homepage bereits vorgestellt wurde (lesen). In diesem
Zuge wurden auch sämtliche anderen Schienenverbindungen verschraubt – so
ist der elektrische Kontakt überall sichergestellt.


8 April 2008 um 8:43
Sehr schön! Den Bahnhofsplan mit den Bezeichnungen der Gleise kannte ich noch gar nicht.
Mit der Auswertung der Gleisbelegung muss ich mich auch so schnell wie möglich beschäftigen. Ich habe übrigens soeben zwei doppelte Gleisbelegtmelder erstanden. Nun fehlt noch das entsprechende Rückmeldemodul und es kann los gehen:
http://www.edalon.net/modellbahn/index.htm
Übrigens, kleiner Fehler im Beitrag: „mögichst“