Die Gleise liegen. Bombenfest. Es wird also Zeit, sich langsam mit dem
Thema “Steuerung” auseinanderzusetzen. Grundlage dafür soll vorerst die
Nutzung von Standard-LGB-Komponenten sein. Sowohl als Schaltelemente wie
auch als Digitalkomponenten.
Aktuell wird die Anlage mit einem Trafo 50110 und der Digitalzentrale III
(55006p) versorgt. Als Handapparat habe ich mir den DIMAX Navigator zugelegt,
der langfristig zusammen mit einer Massoth-Zentrale eingesetzt werden soll.
Die Weichen werden mittels normaler EPL-Weichenantriebe und entsprechenden
Weichendecodern (55025) von LGB gestellt. Die Gleisfreimeldung
(Belegtanzeige) soll zum einen mittels eines LGB-Belegtbausteins (55070)
und zum anderen mit selbst zusammengelöteten Gleisbesetztmeldern (GBM-1 von
TAMS Elektronik) in Verbindung mit dem LGB-Rückmeldemodul (55070) erfolgen. Die
Fahrzeuge sind bisher nur teilweise digitalisiert. Aktuell sind zwei
digitale Loks (LGB-Onboard-Decoder) und drei analoge Fahrzeuge verfügbar.
Diese sollen langfristig mit Sounddecodern von Massoth nachgerüstet werden
- da kommt noch einiges auf mich zu…
Vordergründig steht jedoch zunächst die Anschaffung eines PC-Interfaces an.
Dann wird sich zeigen, inwieweit der Traum einer eigenen Steuerung
überhaupt realisierbar ist.
Leider ist die günstige Beschaffung von LGB-Komponenten etwas mühselig und
zeitaufwändig, sodass ich zwischendrin genügend Zeit haben werde, die
Verkabelung nicht nur auf, sondern auch unter dem Tisch sauber
abzuschließen bzw. überhaupt vorzubereiten.
So geschehen am vergangenen Wochenende: Der erste GBM-1 ist in einer Kunststoffbox verschwunden und die allgemein unbefriedigende Kabelsituation etwas entwirrt worden. Auf dem Tisch dagegen geben die Meldedrähte ein sehr zufriedenstellendes Bild ab.

