eine Erklärung

…bin ich dem interessierten Leser wohl schuldig, warum sich im Blog so wenig tut.

Wie immer sind die Gründe sehr unterschiedlich. Zum einen sind da fertige Projekte, die zunächst eine vernünftige Beschreibung und Bebilderung benötigen. Zum anderen hängen diese Projekte teilweise nur mittelbar mit der „Schreibtischbahn“ zusammen und benötigen also auch auf dieser Plattform hier zunächst eine separat einzurichtende Rubrik.

Und dann gibt es da noch einen großen Grund: Das wahre Leben. Hier stehen derzeit größere Veränderungen „ins Haus“ – ich spreche von einem Umzug. Grundsätzlich wäre dies eine Tatsache die hier wenig interessiert (außer natürlich der Erklärung für wenig Bewegung auf dem Schreibtisch), doch birgt sie folgendes Detail: In absehbarer Zeit gibt es EINEN GARTEN! Ich denke, damit ist alles gesagt. Die LGB kann sich bald wieder austoben, die RhB-Fahrzeuge werden endlich in großen Radien und als Zug unterwegs sein. Erdarbeiten, Kabelarbeiten, Oberbauarbeiten, Gleise auswählen und einkaufen, verlegen. Kurz: Es gibt schon vorher viel zu tun. Am Anfang steht jedoch das Konzept des Gleisplans. Und der entsteht derzeit im Kopf und teilweise auch schon im Computer. Das Ergebnis möchte ich niemandem vorenthalten und zeige hier daher einen Screenshot der aktuellen Überlegungen.

Zum Hintergrund: Erste Idee ist eine zusammengeklappte Acht mit zwei Bahnhöfen. In einem der Bahnhöfe kommen zwei Teile der 8 zusammen, sodass „zwei eingleisige Strecken“ hier zusammen kommen. Es entsteht ein Berührungsbahnhof.

Viel Spaß beim Nachdenken über die Fahrmöglichkeiten. Beurteilungen und vor allem weitere Anregungen sind gern willkommen.

Erster Entwurf

rostigen Zeiten entkommen

der seltene Fall ist eingetreten: Ein Großteil des Schreibtisches ist seit Wochen mit den Plexiglasplatten abgedeckt. Während sich in der nicht abgedeckten Ecke die Fahrzeuge wie Pinguine am Eisloch tummeln liegen auf weiten Teilen des Tisches gemächliche Papierstapel, die seit Monaten behäbig wachsen.

Kurzum: Es geht derzeit kaum weiter.

Und das, obwohl es zwischenzeitlich durchaus Veränderungen gab! Die Digitalzentrale von Massoth, die Dimax 800z, wurde geliefert und in Betrieb genommen. Dementsprechend gab es auch die ersten Decoderprogrammierungen und endlich einen ersten Gehversuch mit Steuersoftware. Die erste Verbindung konnte ich mit der Demo-Version von Stellwerk-Easy aufbauen und freute mich dementsprechend, als sich die erste Lok in Reaktion auf den Befehl vom PC in Bewegung setzte. Seine Fortführung fand die Steuerung in Railroad & Co das mit der sehr bequemen Fahrzeugsteuerung über das Scrollrad schon besondere Reize bietet. Eines schockierte mich jedoch zutiefst: Perfekt funktionierende Ausleuchtung (Besetztanzeige) ohne Funktion. Wozu gibt es Gleisfreimeldeanlagen, wenn man rot ausgeleuchtete Weichen genauso wie frei angezeigte umstellen kann? – Die Sicherheit spielt bei der Software offensichtlich eine untergeordnete Rolle… – Nun denn, so kommt also doch wieder nichts kommerzielles in Frage. Kennt jemand die Software „Rocrail“? – Die sieht vielversprechend aus. Leider gibt es noch kein Übertragungsprotokoll für Massoth.

Vielleicht können die Platten ja noch ein wenig auf den Gleisen liegen und ich beschäftige mich derweil mit der „weichen Ware“ – der Software.

Falls sich jemand über die sinnfreie Überschrift wundert: ich wollte eigentlich aussagen, dass nicht benutzte Gleise in der Realität rosten würden. Bei mir zum Glück nicht…

Veröffentlicht in Platzhalter. Kommentar schreiben »