Kommunikationsverbesserung

Endlich ist es soweit: Die Anlage kommuniziert den Besetzungszustand aller zwölf überwachten Gleisabschnitte zuverlässig an die Digitalzentrale und damit an den PC. Nach Fertigstellung des Umsetzbausteins, der mithilfe einiger Relais aus dem 22V-Ausgang der Gleisbesetztmelder von TAMS jeweils potentialfreie Schalter macht konnten am vergangenen Wochenende erstmals mehr als vier Bewegungen am PC verfolgt werden. Aus Sicht der Betriebssicherheit gibt es nun nur noch drei kritische Fakten vor dem Automatikbetrieb:

-         Die Gleisisolierungen garantieren keine Profilfreiheit bei Nichtbesetzung eines Abschnitts

-         Die gemeinsam isolierte Gleisgruppe 12/5 ist als dreizehntes Gleis nicht in die Überwachung eingebunden

-         Die neuen Gleisanlagen im Regal mit insgesamt vier Weichen sind als nur ein einziger Abschnitt zusammen isoliert

Alle drei Punkte werden jedoch bestehen bleiben, ihre Anpassung würde erheblichen Aufwand mit sich bringen und im Übrigen die bereits geringen Nutzlängen der Gleise noch weiter einschränken.

 Im Bild sind rechts die drei Rückmeldebausteine (GBM-1 von TAMS) in den weißen Kisten verstaut, links ist der Umsetzbaustein als „Black Box“ zu sehen. Technisch sind hier bereits die Kapazitäten für einen vierten Gleisbelegtmelder mit vier Anschlüssen gegeben.

 

Schreibtischunterseite: Die montierten GBM-1-Gleisbesetztmelder und die Umwandlungsbox für die Rückmelder

Schreibtischunterseite: Die montierten GBM-1-Gleisbesetztmelder und die Umwandlungsbox für die Rückmelder

So sieht der Inhalt der Kiste aus. Vielleicht ein wenig unübersichtlich, aber technisch immer das Gleiche.

16 Relais setzen die Info vom Gleisbesetztmelder in einen Schaltzustand um

16 Relais setzen die Info vom Gleisbesetztmelder in einen Schaltzustand um

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Maximale Punktzahl

Heute tippe ich drei Zeilen als sehr zufriedener Massoth-Kunde. Nachdem ich kürzlich über den Absturz meiner Zentrale Dimax 800Z und der anschließenden Reklamation bei Massoth berichtet habe folgte eine überaus problemlose Reparatur.

In schnellem eMail-Kontakt erfuhr ich den Grund des Ausfalls, schickte das Gerät dementsprechend ein und erhielt es nach nur einer Woche instandgesetzt zurück. Mit kleinem Bonus als Wiedergutmachung.

Sehr gut, Fa. Massoth!

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Bogen geschlagen – Technik versagt

Es könnte so ein schöner Blogbeitrag sein, heute Abend.

Leider aber hat man nicht immer Glück und so gibt es heute eine gute und eine schlechte Nachricht.

Die Gute zunächst:

Das Regal ist nun fest an den Tisch angebunden. In der vergangenen Woche konnte das noch fehlende Verbindungselement aus Holz, welches den Tisch mit dem Regal verbindet, in Betrieb genommen werden. Vorsichtig habe ich zunächst den verklebten Schotter an der Verbindungsstelle (Aquariumkies) aufgebrochen und dann die umlaufende Schreibtischkante entsprechend dem Lichtraumprofil der Fahrzeuge zurechtgeschnitzt (abgeflacht). Damit konnten die Gleise erstmals genau angezeichnet werden und anschließend mit dem Dremel auf die notwendige Länge gekürzt werden. Das Abendprogramm bildete nach Gleismontage dann das Zurechtsägen der zwei Regalbretter, um eine aus zwei geraden Abschnitten gebildete Kurve zusammenzubauen. Schnell waren die Bretter verbunden und an Regal und Tisch geschraubt. Fertig.

Nun die schlechte Nachricht:

Heute ging es dann mit dem Verschrauben der Gleise weiter. Zunächst wollte ich darauf verzichten, stellte aber nach kurzem Testen fest, dass das Gleismaterial aus den langen Jahren im Garten zu sehr oxydiert ist und keinen ausreichenden Kontakt bietet. Hier hat das LGB-Gleissystem echte Schwächen – zumindest was die Messinggleisvariante angeht. Einige mir inzwischen auf den Tisch gekommene Massoth-Gleisverbinder haben mich daher technisch sofort überzeugt, schrecken mit dem Preis hingegen ordentlich ab. Nun, Löcher mit Gewinde in den Schienenprofilen waren weitgehend vorhanden und die bereits beschriebene Kabel-Schrauben-Verbindung bald realisiert. Alle Gleise waren also verbunden und der Testbetrieb konnte beginnen.

Die Ergebnisse waren erwartungsgemäß gut, der Trecker (Tm 2/2 Nr. 25 der RhB) schnurrte bei erster Fahrstufe vorsichtig über die Gleise. Dann geschah Folgendes: Auf einer Weiche gab es einen Ruck in der Fahrt, der Trecker wackelte, dann knackte es und schon war alles aus. Plötzlich fehlte das nervige Digitalkriselgerausch, dass meine Stereo-Anlage leider immer wiedergibt (warum auch immer), das Licht aller Fahrzeuge war aus, das Display der Zentrale dunkel und  – und da wurde es mir komisch – der Versorgungstrafo war aus. Normalerweise spricht bei einem Kurzschluss am Gleis – von dem ich hier ausgehe – die Automatik der Zentrale an, zählt 0,4 Sekunden (Voreinstellung) und schaltet dann den Fahrstrom ab. Heute hatte diese Funktion offensichtlich frei. Stattdessen reagierte die Sicherung des Versorgungstrafos und schaltete alles ab. Ich wunderte mich, schob den Trecker vom Weichenherz, schaute noch mal nach einer eventuellen Entgleisung, stellte nichts fest und legte daraufhin den Schalter des Trafos wieder um. Klick. Der kam mir sofort wieder entgegen. Der Trafo sprang an und die Sicherung löste sofort wiedr aus. Eine kurze Testreihe folgte: Zunächst trennte ich die Anlage (Gleisanschluss) von der Zentrale in der Annahme, es läge doch noch ein Kurzschluss darin vor. Klick. Der Schalter kam wieder zurück. Jetzt trennte ich alle Verbindungen von und zur Zentrale bis auf die Stromversorgung vom Trafo. Klick. Die Sicherung sprach abermals an. Nach einer halben Stunde abkühlen das gleiche Bild. Es ist zum Mäuse melken.

So kam es nun, dass das Projektziel „Adapterschaltung GBM-1 > Massoth-Rückmelder 8170001″, welches eigentlich noch für heute angedacht war nicht erreicht wurde.  Stattdessen hat Herr Ting eine Mail erhalten und ich hoffe auf baldige Rückmeldung und Anweisungen zur Reparatur. Sehr ärgerlich!

Das Bild bei knalliger Mittagssonne entstand bereits nach dem Störungseintritt.

Zwei einfache Bretter bilden die Brücke

Zwei einfache Bretter bilden die Brücke

Eins-eins-null-null-eins-null-eins; Warten auf die Massoth Dimax 800 Z

Die Aufregung steigt. Nach erfolgreichem Verkauf der LGB-Komponenten ist vor wenigen Tagen zunächst die neue Energiestation für die Modellbahn auf dem Schreibtisch eingetroffen: Der 150VA-Trafo von Conrad mit 18 Volt Wechselspannung wurde die letzten Meter vorbildgerecht mit der Bahn angeliefert.

Damit sind die Tage des MZS III (Mehrzugsystem) von Lehmann vorbei. Für die kleine Variante der Zentrale habe ich mich nicht zuletzt aus Kostengründen entschieden, obwohl bei einem Umzug der Modellbahn in den Garten schon bald die Leistungsgrenzen erreicht werden könnten. Bis dahin wird es aber wohl noch einige Zeit dauern, sodass ich guten Gewissens zur Dimax 800Z gegriffen habe (Bestell-Nr. 8136001).
Dann endlich über das integrierte PC-Interface programmierbare Digitalkomponenten liegen schon seit längerer Zeit bereit: LGB-Rückmelder 55070 und LGB-Gleisbesetztmelder 55075. Erste Gehversuche bei der Computersteuerung der Modellbahn möchte ich mit dem Programm „Stellwerk“ unternehmen (Stellwerk 2001).
Nach Inbetriebnahme der Zentrale werde ich hier Bericht erstatten.

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es surrt

Glücklich kann ich ein erstes Ziel beim realistischen Umstellvorgang von Weichen verkünden: Die Zungen bewegen sich nun auch auf meiner Anlage mehrheitlich (4 von 7 Weichen) langsam. Die im Innenbetrieb zuverlässigen EPL-Antriebe von LGB mussten den laut surrenden Motorantrieben von Böhler weichen.

Da ich selbst im Internet ziemlich lange nach einer passenden Anschlussanleitung für LGB gesucht habe möchte ich meine Variante hier kurz vorstellen.

Was wird benötigt? – Einiges!

Zunächst braucht man für die Antriebe eine kräftige Stromquelle im Spannungsbereich zwischen 9-16 V. Je näher an den 9V, desto langsamer und realistischer sieht der Umstellvorgang aus. Dass sich beide Zungen gleichzeitig bewegen und sich dabei um einen Fixpunkt drehen lassen wir mal außer Acht.

Aber zurück zur Stückliste. Für die Relaisschaltung habe ich für vier Antriebe acht Relais und ebenso viele Dioden gekauft. In einer Kunststoffbox habe ich dann für jeden Antrieb folgende Schaltung zusammengelötet:

Anleitung Böhler Weichenantrieb LGB

Anleitung Böhler Weichenantrieb LGB

Der Bedarf für 4 Antriebe (Anzahl abgeleitet vom Weichendecoder) besteht also aus 1 Trafo mit 9-16V=, 8 Relais, 8 Dioden, 1 Kunststoffgehäuse und einigen Klemmleisten.

Wenn alles richtig zusammengelötet ist und der Stellimpuls nun rausgeht, klickt das Relais und der Antrieb setzt sich laut surrend in Bewegung. Das Steuerrelais im Ansteuerkasten geht nach dem Impuls in Ruhestellung, der Antrieb läuft bis zur Endlage weiter. Zum „Weichenantriebstrafo“ sei noch zu ergänzen, dass der derzeit von mir verwendete LGB-Trafo 5003 (Startpackungstrafo) beim gleichzeitigen Umstellen von drei Weichen deutlich hörbar in die Knie geht – die Weichenantriebe werden noch langsamer…

Finanziell lässt sich zwischen den Varianten folgender Vergleich aufstellen:

Kosten für LGB-Antrieb mit Rückmeldeerweiterung:

22,30€ (Antrieb) + 22,30€ (Zusatzschalter) = 44,60€

(Preise von Champex-Linden)

Kosten für Böhler-Antrieb mit integrierten Rückmeldekontakten:

39,10€ (Antrieb) + 5,05€ (Adapterplatte) = 44,15€

<span style=“font-size: small;“(Antriebe direkt bei Böhler beziehbar).

Hinzurechnen muss man natürlich noch die Steuerung. Pro Antrieb fallen zwei Relais zu je ca. 3,-€ sowie zwei Dioden zu je ca. 0,15€ an, also zusammen 6,30€. Der Preis eines evt. extra anzuschaffenden Weichenstrommotors müsste natürlich auf die Anzahl zu beschaffender Antriebe umgelegt werden :-)

Mein persönliches Fazit: Ich freue mich schon darauf, eines Tages schlanke Weichen mit echtem Verschluss und gebogenen Zungen im Garten zu stellen. Ich bin davon überzeugt, dass die Antriebe dafür geeignet sind.

erheblicher Widerstand

Die erste Gleisfreimeldeanlage ist installiert. Nach langer Pause habe ich dann endlich die ersten „Besetzungsversuche“ gemacht. Faszinierenderweise reicht
bereits ein leichter Druck mit zwei Fingern auf das Gleis, um die Anzeige
auszulösen. Loks und Wagen mit Innenbeleuchtung machen dementsprechend erst
recht keine Probleme. Güterwagen oder andere Wagen ohne Innenbeleuchtung
müssen zunächst umgerüstet werden. Hier bieten sich mir zwei Lösungen an:
1. Nachrüstung der Wagen auf kugelgelagerte Metallradsätze und
Installation eines Widerstandes unter dem Wagenboden.
2. Nachrüstung der Wagen mit einfachen Metallradsätzen und Behandlung der
Achsen mit Widerstandslack.
Sicherlich würde die erste Variante der Rollwiderstandsverringerung
erheblich entgegenkommen, dem Geldbeutel dagegen eher garnicht. Die
Besetztanzeige würde ebensogut funktionieren wie bei Fahrzeugen mit
Innenbeleuchtung. Die zweite Variante dagegen ist leichter und schneller
umzusetzen und vor allem günstiger zu haben. Dieser Blog-Eintrag soll vom
Test des Widerstandslackes erzählen.

Begonnen habe ich die Versuche mit den kugelgelagerten Achsen unter den Personenwagen. Erstaunlicherweise bescherten mir diese ein „Flackern“ der Besetztanzeige. Will heißen: In Zukunft  müssen Räder und Schienen gut gepflegt werden. Oder bedeutsamer ausgedrückt: Sauberkeit bedeutet Betriebssicherheit :-)

Fortgesetzt habe ich den Versuch mit den Metallradsätzen von LGB. Hier stellt sich die Lage sehr schlecht dar: Die Entfernung zwischen den beiden metallenen Radreifen ist zu groß und mit Leitlack nicht zu überbrücken. Nachdem ich einige Räder komplett schwarz lackiert hatte brach ich den Versuch letztendlich ab. Ich muss mich nach einer Alternative umsehen.

Letzter Testkandidat waren die Radsätze meines Kiss-Waggons. Hier ist die Isolierung der Räder wie bei üblichen HO-Radsätzen gelöst: Ein Rad ist direkt auf die Achse gepresst, das andere ist zusammen mit einem ca. 2mm starken Kunststoffring gemeinsam auf die Achse gepresst. Diese kurze Strecke lässt sich bequem mit Leitlack überwinden. Der Wagen löst seit der Lackbehandlung nun zuverlässig eine Besetztanzeige aus. Bleibt zu klären, wie hochwertig die Kiss-Radsätze ansonsten sind und zu welchem Preis sie zu haben sind. Ebenso konnte ich noch nicht herausfinden, ob man sie unter LGB-Fahrzeuge montieren kann. Sollten die Ergebnisse dazu positiv sein könnte ich mir eine Umrüstung durchaus vorstellen.

Das Problem bleibt also zunächst noch offen und bedarf noch einiger Recherche nach besseren Ideen und Lösungen.

Hier eine Aufnahme von der Lackarbeit am Kiss-Waggon:

Metallradsatz von Kiss an einem Spur IIm-Fahrzeug

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kabelsalat?

Die Gleise liegen. Bombenfest. Es wird also Zeit, sich langsam mit dem
Thema „Steuerung“ auseinanderzusetzen. Grundlage dafür soll vorerst die
Nutzung von Standard-LGB-Komponenten sein. Sowohl als Schaltelemente wie
auch als Digitalkomponenten.
Aktuell wird die Anlage mit einem Trafo 50110 und der Digitalzentrale III
(55006p) versorgt. Als Handapparat habe ich mir den DIMAX Navigator zugelegt,
der langfristig zusammen mit einer Massoth-Zentrale eingesetzt werden soll.
Die Weichen werden mittels normaler EPL-Weichenantriebe und entsprechenden
Weichendecodern (55025) von LGB gestellt. Die Gleisfreimeldung
(Belegtanzeige) soll zum einen mittels eines LGB-Belegtbausteins (55070)
und zum anderen mit selbst zusammengelöteten Gleisbesetztmeldern (GBM-1 von
TAMS Elektronik) in Verbindung mit dem LGB-Rückmeldemodul (55070) erfolgen. Die
Fahrzeuge sind bisher nur teilweise digitalisiert. Aktuell sind zwei
digitale Loks (LGB-Onboard-Decoder) und drei analoge Fahrzeuge verfügbar.
Diese sollen langfristig mit Sounddecodern von Massoth nachgerüstet werden
- da kommt noch einiges auf mich zu…
Vordergründig steht jedoch zunächst die Anschaffung eines PC-Interfaces an.
Dann wird sich zeigen, inwieweit der Traum einer eigenen Steuerung
überhaupt realisierbar ist.
Leider ist die günstige Beschaffung von LGB-Komponenten etwas mühselig und
zeitaufwändig, sodass ich zwischendrin genügend Zeit haben werde, die
Verkabelung nicht nur auf, sondern auch unter dem Tisch sauber
abzuschließen bzw. überhaupt vorzubereiten.

So geschehen am vergangenen Wochenende: Der erste GBM-1 ist in einer Kunststoffbox verschwunden und die allgemein unbefriedigende Kabelsituation etwas entwirrt worden. Auf dem Tisch dagegen geben die Meldedrähte ein sehr zufriedenstellendes Bild ab.

Die sortierte Verkabelung und der Gleisbelegtmelder im Gehäuse  Zusatzschalterverkabelung orange

 

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