Endlich ist es soweit: Die Anlage kommuniziert den Besetzungszustand aller zwölf überwachten Gleisabschnitte zuverlässig an die Digitalzentrale und damit an den PC. Nach Fertigstellung des Umsetzbausteins, der mithilfe einiger Relais aus dem 22V-Ausgang der Gleisbesetztmelder von TAMS jeweils potentialfreie Schalter macht konnten am vergangenen Wochenende erstmals mehr als vier Bewegungen am PC verfolgt werden. Aus Sicht der Betriebssicherheit gibt es nun nur noch drei kritische Fakten vor dem Automatikbetrieb:
- Die Gleisisolierungen garantieren keine Profilfreiheit bei Nichtbesetzung eines Abschnitts
- Die gemeinsam isolierte Gleisgruppe 12/5 ist als dreizehntes Gleis nicht in die Überwachung eingebunden
- Die neuen Gleisanlagen im Regal mit insgesamt vier Weichen sind als nur ein einziger Abschnitt zusammen isoliert
Alle drei Punkte werden jedoch bestehen bleiben, ihre Anpassung würde erheblichen Aufwand mit sich bringen und im Übrigen die bereits geringen Nutzlängen der Gleise noch weiter einschränken.
Im Bild sind rechts die drei Rückmeldebausteine (GBM-1 von TAMS) in den weißen Kisten verstaut, links ist der Umsetzbaustein als „Black Box“ zu sehen. Technisch sind hier bereits die Kapazitäten für einen vierten Gleisbelegtmelder mit vier Anschlüssen gegeben.

Schreibtischunterseite: Die montierten GBM-1-Gleisbesetztmelder und die Umwandlungsbox für die Rückmelder
So sieht der Inhalt der Kiste aus. Vielleicht ein wenig unübersichtlich, aber technisch immer das Gleiche.






