konkret verschoben

Die Planung der Gartenbahn geht neben der Erprobung von Modellbahnsteuerungssoftware weiter. Begonnen werden soll im Garten mit dem Bau einer Abstellanlage. Die Abstellanlage soll in einer Holzkiste wettergeschützt und überbaubar untergebracht werden. Sie soll möglichst viele Fahrzeuge bei gegebenen Raummaßen aufnehmen und kostengünstig erstellt werden.

In Planung ist nun eine Holzkiste aus Dachlattenrahmen mit Rauhspundbeplankung, die zum Schutz vor Feuchtigkeit aus dem Boden auf einzeln sitzende Pflastersteine gesetzt wird. Erste Gleisplanideen bestanden schon länger, heute wurde es konkreter.

Der LGB-Gleisplan für die Abstellanlage in der Holzkiste
Der LGB-Gleisplan für die Abstellanlage in der Holzkiste

Der umrahmte Bereich markiert die zukünftige Kiste. Zur Kosteneinsparung sollen alle Abstellgleise ab dem Ende des letzten Gleisbogens aus Alu-Winkelprofilen erstellt werden (Daher auch die Maßangaben in Gleisrichtung).

Für den Bau der Anlage an sich zeichnet sich indes weiterer Verzug an. In letzter Zeit fehlt vor allem Zeit für die großen Aktionen im Garten und schon kommt die Winterzwangspause mit großen Schritten näher.

gibt’s nur bei der Modellbahn: „Probeverlegen“

Der Gleisbestand wächst, und so konnten bei schönem Wetter erste „Probelegungen“ erfolgen, um die zu erwartende Dimension der Anlage im Garten besser abschätzen zu können. Ich habe mich dabei auf die beiden im ersten und zweiten Projektteil anzugehenden Punkte „Tümpel“ und „Fußweg“ sowie deren Verbindung beschränkt. Dennoch wird auch dabei schon das Ausmaß der zukünftigen Strecke erkennbar. Die Bögen werden vornehmlich im R5, in einigen Bereichen auch mit R3 geführt. Die Gerade zwischen Fußweg und Tümpel kann mit 5,4m Länge schon einen ordentlichen Zug aufnehmen. Ich konnte das Gleismaterial mit einem gewissen Lächeln wieder verpacken – das wird großartig!

LGB im Garten - Probeverlegung am Tümpel

LGB im Garten - Probeverlegung am Tümpel

 

LGB im Garten Probeverlegung am Fußweg

LGB im Garten Probeverlegung am Fußweg

andere würden es Regalach nennen

 

 Das Regal steht! Zwar müssen die Böden zwecks Lackierung noch einmal herausgenommen werden, aber zwischenzeitlich bietet sich bereits die Möglichkeit zur probeweisen Gleisverlegung. Nun ist endlich klar, welche Anlagen dieser Bereich erhalten wird. Eine kleine Umlaufmöglichkeit sowie drei Abstellgleise werden eingerichtet. Alle recht kurz, aber zusammen deutlich mehr als auf dem bisher an den Schreibtisch anschließenden Regal. Somit ergibt sich folgender Lageplan: 

 Erweiterter Gleisplan mit Regal

In der Probeverlegung kann man auch den noch in Angriff zu nehmenden Anschluss an den Schreibtisch erkennen. Dem Regal wird in nach den Lackierarbeiten noch ein weiterer Boden direkt über der Bahn-Ebene hinzugefügt, sodass voraussichtlich nur die vorn stehenden Fahrzeuge zu sehen sein werden. Der Boden unter der Bahnebene ist als weitere Eisenbahnabstellfläche nutzbar.

 Regal mit Bahn 

Übergangsbereich Tisch-Regal

 Nun müssen die Gleise noch gereinigt, verschraubt und angeschlossen werden. Eine Ausrüstung mit elektrischen Weichenantrieben könnte mit vorhandenem LGB-Material hergestellt werden. Gleisfreimeldung ist nicht vorgesehen.

 

Erweiterter Gleisplan mit Regal

die Möbelbahn

…ist der bald passendere Begriff für meine Schreibtischbahn. Das kleine Testgelände für meine LGB und vornehmlich die Digitalisierung bzw. das Digitalsystem von Massoth wurde in der alten Wohnung durch ein einfaches Brett mit Gleisen darauf um eine Abstellfläche erweitert. In der neuen Wohnung stehen die Tische anders und aus der Vergangenheit ist mir bewusst, dass der Abstellplatz im Regal stets etwas knapp war. Es wird also Zeit, sich um eine neue Abstellanlage in neuen Möbeln Gedanken zu machen.

Anordnung der Gleise und Weichen im Bücherregal

Anordnung der Gleise und Weichen im Bücherregal

Auch dazu bin ich in den letzten Tagen endlich gekommen und so befindet sich ein geeignetes Bücherregal (was noch viel dringender notwendig ist) im Aufbau. Mit von der Partie: eine Regalebene auf Tischniveau mit Platz für zwei parallel verlaufende Gleise. Zur Sicherheit ist auch eine Ebene tiefer noch einmal das gleiche Höhenmaß vorgesehen – zur manuellen Abstellung weiterer Fahrzeuge.

Aus der nun demontierten Gartenbahn in der Heimat wird in Kürze auch das erforderliche Gleismaterial herangeschafft, sodass schon bald die ersten Fahrzeuge dort abgestellt werden können. Nur so ist nämlich der Vorteil des Schreibtisches wirklich nutzbar: Wenn kein Betrieb herrscht, kommen die Plexiglasplatten auf den Tisch. Derzeit ist dies nur mit Räumaktionen möglich, da die Fahrzeuge sonst im Wege stehen.

kein Vermesser

endlich ein Beitrag? richtig, es passiert wieder was beim Thema Eisenbahn und LGB. Ich habe mich als Vermesser versucht und den Garten zu Papier gebracht, um sogleich einen Gleisplan einzufügen. Damit sind die Grundsteine für weitere Planungen gelegt. Wie die Strecke samt Bahnhöfen aussehen soll will ich daher auch gern darstellen, leider würde jedoch eine normale Bildgrafik den Rahmen sprengen und so werde ich mich auf einen schematischen Übersichtsplan beschränken:

Schematischer Übersichtsplan der geplanten Gartenbahn

Schematischer Übersichtsplan der geplanten Gartenbahn

Anders als bisher vorgesehen wurde das Layout nun nur mit LGB-Gleismaterial geplant. Wert wurde allerdings auf die Verwendung der neuen R5-Weichen in Zugstraßengleisen gelegt. Ebenso wurde die Nutzlänge der Gleise auf >5m geplant, sodass sich auch bald halbwegs erwachsene RhB-Züge fahren lassen.

 

Der nicht unerhebliche Materialaufwand wurde nun in vier Baustufen eingeteilt und soll ab Herbst aufgebaut werden. Die erste Baustufe bildet dabei der Betriebsbahnhof mit der Abstellanlage. Zu beachten ist ja immerhin, dass neben dem gesamten Gleismaterial auch die nötige Sicherungstechnik angeschafft werden muss. Will heißen: Gleisbesetztmelder, Weichenantriebe, Rückmeldemodule usw. Soweit zu den Aktivitäten außerhalb der trockenen vier Wände.

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eine Erklärung

…bin ich dem interessierten Leser wohl schuldig, warum sich im Blog so wenig tut.

Wie immer sind die Gründe sehr unterschiedlich. Zum einen sind da fertige Projekte, die zunächst eine vernünftige Beschreibung und Bebilderung benötigen. Zum anderen hängen diese Projekte teilweise nur mittelbar mit der „Schreibtischbahn“ zusammen und benötigen also auch auf dieser Plattform hier zunächst eine separat einzurichtende Rubrik.

Und dann gibt es da noch einen großen Grund: Das wahre Leben. Hier stehen derzeit größere Veränderungen „ins Haus“ – ich spreche von einem Umzug. Grundsätzlich wäre dies eine Tatsache die hier wenig interessiert (außer natürlich der Erklärung für wenig Bewegung auf dem Schreibtisch), doch birgt sie folgendes Detail: In absehbarer Zeit gibt es EINEN GARTEN! Ich denke, damit ist alles gesagt. Die LGB kann sich bald wieder austoben, die RhB-Fahrzeuge werden endlich in großen Radien und als Zug unterwegs sein. Erdarbeiten, Kabelarbeiten, Oberbauarbeiten, Gleise auswählen und einkaufen, verlegen. Kurz: Es gibt schon vorher viel zu tun. Am Anfang steht jedoch das Konzept des Gleisplans. Und der entsteht derzeit im Kopf und teilweise auch schon im Computer. Das Ergebnis möchte ich niemandem vorenthalten und zeige hier daher einen Screenshot der aktuellen Überlegungen.

Zum Hintergrund: Erste Idee ist eine zusammengeklappte Acht mit zwei Bahnhöfen. In einem der Bahnhöfe kommen zwei Teile der 8 zusammen, sodass „zwei eingleisige Strecken“ hier zusammen kommen. Es entsteht ein Berührungsbahnhof.

Viel Spaß beim Nachdenken über die Fahrmöglichkeiten. Beurteilungen und vor allem weitere Anregungen sind gern willkommen.

Erster Entwurf

Landkarte

Damit jeder versteht wie der Schreibtisch nun tatsächlich aussieht, habe ich mir heute die Mühe gemacht, einige Fotos zusammenzuschneiden und zu einem großen Bild werden zu lassen. Hier also mein Schreibtisch:

hier wird der Gleisplan etwas deutlicher. Unter dem Eckregal verläuft die Kurve an die Wand

Gelandet

Verehrter Leser,

Sie haben es geschafft und sind auf meinem bescheidenen Weblog gelandet. Herzlich Willkommen! Ich hoffe, Sie finden Gefallen an meinem neuen Projekt. Denn: es wurde langsam auch Zeit für einige Veränderungen auf www.rhb.de.vu. Vorerst bedeutet das die Parallelexistenz dieser beiden Einrichtungen. In wenigen Tagen habe ich die Präsenzen hoffentlich miteinander verlinkt.

Warum aber wurde es Zeit für Veränderungen?

Nun, die LGB-Anlage im elterlichen Garten wird zwar von zu Besuch zu Besuch wieder aufgemöbelt, Fahrbetrieb findet jedoch nicht wirklich statt. Vielmehr sind die kostbaren RhB-Fahrzeuge nach Hannover in die eigene Wohnung auf Regale und in Kartons gewandert. Freizeitbeschäftigung mit dem Thema Eisenbahn: Eisenbahn.exe. Eine tolle Software, die mit erheblichem Zeitaufwand mit komplizierten Steuerkreisen und wenn-dann-aber-Verknüpfungen einen nah am Vorbild orientierten Bahnbetrieb ermöglicht. Aber mal Hand aufs Herz: Ist das wirklich alles? Computer ausschalten und die grandiose Modellbahn verschwindet hinter der dunklen Bildschirmfläche des Monitors? Nein.  Es wurde also Zeit, die kleine Eisenbahn wieder in Betrieb zu nehmen. Neues Ziel: Fahrzeuge bewegen, basteln und an dem lang gehegten Traum einer Sicherungstechnik für die Modellbahn arbeiten, die mehr als nur zwei Signalbegriffe kennt. Die Anlage muss also keinen Fahrbetrieb mit RhB-Schnellzuglängen der Destinationen Chur – St. Moritz ermöglichen. Vielmehr muss ein möglichst umfangreicher Weichenbereich mit vielen Gleisisolierungen und möglichst viel Abstellfläche zum Parken der Fahrzeuge vorhanden sein. Wie günstig, dass nun gerade die Anschaffung eines neuen Schreibtisches anstand, der mit etwas Fantasie bereits alle Voraussetzungen erfüllte: Auf einem L-förmigen Schreibtisch sollten zwei parallel verlaufende Gleise mit drei Abstellgleisen und einem aus dem Schreibtisch heraustretenden, verlängerten Abstellgleis untergebracht werden. Das war die Grundidee. Und der Gleisplan war fast ebenso schnell fertig…

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